Berichte


Ironman 70.3. in Gdynia am 11.08.2019 - Dörte und Nico 

Am 11.08.2019 haben Nico und ich uns an den Start des IM 70.3 Gdynia in Polen begeben. Kurz nach den Profis, bei denen auch Jan Frodeno gestartet ist, ging es los in die Ostsee. Das Wetter spielte mit und es gab kaum Wellen, dafür aber jede Menge Quallen, die wir im Wettkampfmodus aber ignorieren konnten. Nico hat beim Warten vor dem Start zwar noch seinem Neo einen Cut zugefügt, der konnte aber nachträglich zum Glück genäht werden, sodass dem Start morgen beim Fuschlcrossing nichts mehr im Wege steht!
Ich kam nach den 1900m als erste Agegrouperin nach 27 Minuten aus dem Wasser. Auch Nico kam problemlos und gut durchs Wasser und lief nach 33 Minuten in T1.
Der Radkurs ist recht anspruchsvoll und wellig und die Straßenqualität an einigen Stellen mäßig. Dennoch insgesamt eine tolle Strecke, die selbst uns Nordlichtern, die keine Hügel kennen, sehr viel Spaß gemacht hat! Sehr überrascht kam ich nach 2:35h in T2 und Nico folgte nach 2:40h. Wir erwischten beide gute Beine und flogen gefühlt über die schöne 21.1km lange Laufstrecke. Beim Laufen musste ich leider eine unglaublich starke Konkurrentin ziehen lassen, dafür könnte ich aber eine Profi-Dame überholen. Sehr zufrieden kam ich mit einer Laufzeit von 1:28h nach 4:35h ins Ziel am Ostseestrand. Dort Empfang ich Nico, der ebenfalls sehr zufrieden nach 4:51 einlief (Laufzeit 1:32). Abschließend ein toller Wettkampf! Nur die Anfahrt mit dem Auto werden wir wohl nicht wiederholen...
Nico wurde insgesamt 291. unter allen Männern (von 1542) und 50. In der AG. Ich wurde insgesamt 3. Dame von 238 und 2. in der AG. Leider hat es nicht für die WM Quali gereicht, da es nur einen Slot gab. Aber das wird nachgeholt!

Dörte - Platz 2 - 4:35:38 (S 27:05; R 2:35:26; L 1:28:00)
Nico - Platz 50 - 4:51:21 (S 33:16; R 2:40:38; L 1:32:42)

Dörte Nico IM Polen Dörte IM Polen


Ostseeman Lang- und Mitteldistanz am 04.08.2019 - Andreas, Patrick, Sönke

Sönke hat sich in letzter Minute einen Langdistanz (LD) Startplatz ergattert, Patrick einen Mitteldistanz-Platz (MD) und Andreas hat sich vor einigen Wochen ebenfalls einen MD Startplatz auf ebay geschossen. Wir waren alle 3 sehr gespannt! 
Den Ostseeman gibt es als LD schon seit 18 Jahren, als MD zum zweiten Mal. Entsprechend professionell ist die Organisation. Registrierung, Beutel für die Wechselzone, Shuttleservice zum Startbereich, Siegerehrung, Abschlussparty, alles dabei.
Check-in und Radabgabe ist LD bedingt bereits am Samstag. Am Sonntag startet die MD 20 Minuten nach der LD, sodass es morgens entsprechend früh losgeht. Aufstehen 4:30. Die Wechselzone schließt um 6:30, Massenstart LD 7:00, MD 7:20.
Die Schwimmstrecke in der Ostsee ist sehr schön, wir haben auch Glück: wenig Wellen, Wassertemperatur 21 C. Perfekte Bedingungen, die sich auf der Radstrecke fortsetzen – warm genug, fast kein Wind.
Die Radstrecke hat es allerdings in sich, weniger wegen der Höhenmeter, sondern weil sie technisch recht anspruchsvoll ist, mit vielen, teilweise sehr engen Kurven. Und da nach der ersten MD Runde auch die LDler auf der Strecke sind, wird es voll. Zu voll – am Ende landen 17 Teilnehmer im Krankenhaus, tw. leider sogar schwer verletzt. Gleichzeitig macht das Radfahren sehr viel Spaß auf der abwechslungsreichen Strecke.
Auch die Laufbedingungen sind perfekt, 18 C, leichte Bewölkung, kein Wind. Die Strecke ist leicht wellig, gut ausgebaut – Lauffreude pur.
Die Anfeuerung an der Strecke ist brillant. Und am besten ist die Stimmung im Zielbereich: wenn man nach der ersten Runde angelaufen kommt, hört man schon 1 km vorher die anfeuernde Geräuschkulisse. Gänsehaut pur!
Sönke finished die LD in 11:28 und hat sein Ziel damit übererfüllt. Patrick ist sehr zufrieden mit den erreichten 5:20 und Andreas wird mit 4:55 3ter seiner Altersgruppe.
Alles in allem: Das hat richtig Laune gemacht! Der Ostseeman ist ein tolles Event, perfekt organisiert und hate eine fantastische Atmosphäre!

Mitteldistanz:
Andreas - Platz 3 - 4:55:54 (S 40:07; R 2:33:02; L 1:36:43)
Patrick - Platz 29 - 5:20:18 (S 36:59; R 2:45:45; L 1:52:30)

Langdistanz:
Sönke - Platz 20 - 11:28:50 (S 1:14:04; R 5:49:04; L 4:17:08)


ITU Triathlon Hamburg Sprintdistanz am 06.07.2019 und Olympische Distanz am 07.07.2019 - Claudia, Dörte, Georg, Holger, Nico, Alexa
Sprintdistanz:
Claudia - Platz 56 - 1:37:52 (S 11:27; R 40:06; L 34:30)

Holger - Platz 56 - 1:23:55 (S 11:12; R 38:03; L 23:51)
Alexa - Platz 159 - 1:54:18 (S 10:22; R 46:54; L 42:29)

Olympische Distanz:
Dörte - Platz 1 - 2:13:56 (S 21:17; R 1:06:19; L 39:51)
Georg - Platz 101 - 2:44:24 (S 29:38; R 1:16:10; L 50:13)
Nico - Platz 41 - 2:27:48 (S 26:04; R 1:12:28; L 42:08)
Staffel Alexa - Platz 259 - 2:56:27 (S 32:07; R 1:19:39; L 55:41)
Holger ITU HamburgDörte Nico ITU Hamburg 2
Dörte Nico ITU Hamburg 1Alexa Staffel ITU Hamburg

O-See Triathlon Mitteldistanz am 23.06.2019 - Sönke und Andreas
Um 5 Uhr morgens treffen wir uns und fahren zusammen mit Sönke’s Multivan los und sind nach knapp 90 Minuten locker vor Ort. Alles zusammengesucht und eingecheckt. Die Platzwahl für die Räder ist frei, keine Nummerierung.
Dadurch, dass wir so früh sind, können wir noch sehr gute Plätze ergattern und alles ganz in Ruhe vorbereiten. Das Wetter ist absolut perfekt und wir dürfen bei 23,5 C Wassertemperatur mit Neo schwimmen (das freut insbesondere Andreas :-) ).
Für die Mitteldistanz sind in dem sehr sauberen See 2 Runden zu absolvieren, der Start erfolgt ohne Prügelei rollierend.
Als Andreas endlich aus dem Wasser kriecht, ist Sönke schon einige Minuten auf dem Rad unterwegs. Die Radstrecke ist leicht wellig (über die 90 km sind es 580 Höhenmeter) und in sehr gutem Zustand. Die Organisatoren geben sich SEHR viel Mühe; die wenigen Unebenheiten sind klar markiert.
Unsere Radzeiten unterscheiden sich nicht wesentlich, so dass Sönke auch als erster von uns beiden losgelaufen ist.
Die Laufstrecke ist durchaus anspruchsvoll und bei inzwischen 27 C eine Herausforderung. Es geht zwar nie lange rauf oder runter, dafür aber ständig – es gibt wenig wirklich flache Passagen. Die Strecke gleicht mehr einer Aneinanderreihung von Steigungen und Gefälle und besteht fast komplett aus Schotterwegen.
Die Stimmung an der Strecke ist klasse, auch dadurch, dass beim Laufen die Athleten aller 3 Distanzen auf der Strecke sind und eine Runde um den See nur 2.5 km hat. Da macht die Anstrengung Spaß.
Am Ende wird es für uns beide persönlicher Rekord über die Mitteldistanz. Sönke wird in 4:52 Stunden Zehnter seiner Altersgruppe und Andreas in 4:45 Stunden zweiter seiner Altersgruppe.
Das hat richtig Laune gemacht!
Alles in allem: Der O-See Triathlon ist ein tolles Event, super gut organisiert und ohne großen Aufwand zu erreichen. Sehr empfehlenswert für alle 3 angebotenen Distanzen. Nächstes Mal gerne wieder!
Der O-See Triathlon fand in diesem Jahr zum 12ten Mal statt und bietet Sprint, Kurz (olympisch) und Mitteldistanz an.

Sönke - Platz 10 - 4:52:20 (S 34:18; R 2:32:12; L 1:40:48)
Andreas - Platz 2 - 4:45:17 (S 37:08; R 2:33:09; L 1:34:59)
O See Triathlon Mitteldistanz 2019 Andreas Sönke 2O See Triathlon Mitteldistanz 2019 Andreas SönkeO See Triathlon Mitteldistanz 2019 Andreas Sönke 3
Oceanman Lago D'Orta am 22.06.2019 - Catharina

In Italien stand mein erster Wettkampf für dieses Jahr an – 14km durch den Ortasee. Gleich nach der Ankunft am Donnerstag bin ich in das klare Wasser des Gebirgsees gehüpft und habe ein paar Runden gedreht. Ich musste feststellen: es war kalt, aber bei dem Panorama was sich mir in der Mitte des Sees bot war das ganz schnell vergessen.
Freitagabend ging es dann in ein Veranstaltungszentrum auf einen nahe gelegenen Berg mit Blick über den See. Dort fand die Wettkampfbesprechung statt und man konnte sich seine Startunterlagen abholen. Es lief ein wenig chaotisch ab, vieles war nur auf Italienisch, aber irgendwie, mit Händen und Füßen, haben auch die anderen 40 Nationen die wichtigsten Informationen mitbekommen.
Samstagmorgen 6.45 Uhr: Nach einem spärlichen Frühstückspaket vom Hotel (2 trockene Zwieback, 1 Minicroissant - zum Glück hatte ich mich tags zuvor mit Bananen und Müsliriegeln eingedeckt) ging es los zum Treffpunkt, das spätere Wettkampfziel Lido di Gozzano. Das Wetter wurde zunehmend schlechter und das für Samstag angekündigte Gewitter zog pünktlich um 7.30 Uhr auf. Die Veranstalter waren jedoch optimistisch, und nachdem sie den Start von 10 auf 11 Uhr verschoben haben wurden wir alle in einem Ausflugsboot der Schwimmstrecke entlang zum Startort gebracht. Die Stimmung an Bord war super, es wurde gesungen und gelacht, sodass man den bevorstehenden Wettkampf schon fast vergessen hatte.
Der Empfang am Start in Omegna durch die Zuschauer und Angehörigen war fantastisch, das Gewitter war vorbei, schnell in den Neoprenanzug geschlüpft und rein ins kühle Wasser. Da fiel auch schon der Startschuss.
Der Weg zum ersten Versorgungspunkt nach 5,3 km verlief gut, dort am Ufer angekommen, konnten wir uns unsere zuvor selbstbestückten Beutel geben lassen und kurz verschnaufen. Auf dem nächsten Abschnitt kamen die Wellen und eine leichte Strömung dazu, hier waren wir nicht mehr in Ufernähe. Diese 4 km waren die anstrengendsten des ganzen Rennens, Wadenkrämpfe und eine schmerzende Schulter machten mir zu schaffen, die ich mir verletzt hatte als ich versuchte an der ersten Station über die rutschigen Steine zum Steg zu gelangen. Dementsprechend war ich froh den nächsten Versorgungspunkt zu erreichen und nochmal kurz Kraft zu tanken um die letzten knapp 5 km hinter mich zubringen.
Nach einer weiteren guten Stunde sah ich den Zieleinlauf vor mir, musste mich jedoch kurz davor noch den Wellen zweier Ausflugsdampfer stellen. Die Stimmung im Ziel war super, mittlerweile schien die Sonne und ich war froh endlich wieder aus dem Wasser zu kommen. Trotz der weniger idealen Bedingungen reichte es für Platz 45 von knapp 350 Teilnehmern, den 5. Platz in der Frauenwertung und den 2. Platz in meiner Altersklasse. Und zu meiner Überraschung habe ich mir damit einen Platz für die Finalteilnahme im Dezember in Mexiko gesichert…dann zum Glück nur über 10 km ;-).

Platz 2 - 3:38:08

Catha Ortasee 4 Catha Ortasee 3Catha Ortasee 2


Challenge Herning Denmark Mitteldistanz am 08.06.2019 - Dörte und Nico

Am Donnerstag, 2 Tage vor dem Rennen, sind wir angereist und haben uns am folgenden Tag bei bestem Wetter vorab die Radstrecke mit dem Auto und die Laufstrecke in Laufschuhen angeschaut.
Leider sah es am Samstag zum Wettkampf deutlich anders aus: Bei sehr starkem und böigen Wind, kombiniert mit Dauerregen, ging es zunächst ins kalte Nass in einem See am Rand der Stadt. Das Schwimmen lief gut für uns und so kam Dörte vorne und Nico im Mittelfeld aus dem Wasser.
Auf der Radstrecke wurde der Wettkampf dann sehr zäh und wir mussten uns beide häufiger die Frage stellen, warum wir diesen Quatsch machen. Entsprechend litten die auch die Zeiten. Während Dörte aber vorne weiter mitmischte, verlor Nico immer weiter an Boden. Beim abschließenden Halbmarathon durch die Innenstadt mit super Stimmung kamen wir schlussendlich gut durch, und so landete Dörte mal wieder ganz oben auf dem Treppchen.

Nico - Platz 36 - 5:06:16 (S 35:21, R 2:48:00, L 1:36:34) 

Dörte - Platz 1 - 4:49:03 (S 28:33, R 2:42:03, L 1:33:26)  
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Vierlanden Triathlon Olympische Distanz am 02.06.2019 - Dörte

Bei mehr als 30°C bin ich über die OD an den Start gegangen - als Vorbereitungswettkampf für die Challenge Herning.
Bei den Temperaturen war das Schwimmen eine willkommene Abkühlung und lief fast von ganz allein. Ich war sehr froh, nicht über die MD gestartet zu sein und hatte großen Respekt vor allen, die bei dieser Hitze noch den Halbmarathon hintendrauf laufen mussten. Hier sind sicherlich heute keine Bestzeiten beim Laufen gefallen! Insgesamt konnte ich die Damenwertung gewinnen und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ein weiteres Highlight danach war das Grillen mit Freunden am See und ein paar weitere Sprünge ins kühle Nass - ohne Neo!

Platz 1 - 2:18:55 (S 0:20:34, R 1:08:34, L 0:43:21)

Vierlanden Olympisch 2019 Dörte


 

 
Vierlanden Triathlon Mitteldistanz am 02.06.2019 - Patrick

Da war er nun, der Tag an dem ich doch wirklich meine erste Mitteldistanz bestreiten sollte. Ich fragte mich schon morgens, warum mache ich diesen Mist eigentlich. Naja, nun gab es kein zurück mehr. Also morgens um sechs Uhr die restlichen Sachen ins Auto verfrachtet und los ging es.
Auf dem Weg dorthin wurde zum Glück das Wetter immer besser, sodass wir bei strahlendem Sonnenschein angekommen sind. Leider habe ich mich ein bisschen in der Zeit verschätzt, sodass ich im Sprint meine Startunterlagen abholen, meine Wechselzone aufbauen und dann noch schnell zur Wettkampfbesprechung hineilte.
Kurz danach sollte es auch schon losgehen. Pünktlich fiel der Startschuss.

Das SCHWIMMEN ging über einmal 500m und danach nochmal 1500m mit einer kleinen Landpassage. Anhänglich hatte ich mal wieder nur Ärger mit meiner Schwimmbrille, sodass ich nicht wie gewohnt in meinen Rhythmus fallen konnte. Naja, Augen zu und durch (und das wörtlich, die letzten 1500m bin ich nur mit einem Auge geschwommen), auch das hat ja irgendwann ein Ende.
Das RADFAHREN war eine Strecke direkt hinter dem Deich. 10km in die eine Richtung, eine 180 Grad Kehre und wieder zurück. Nicht wirklich spektakulär, aber zum Pacen sehr angenehm, dachte ich. Der Hinweg zur Kehre war auch immer super und man konnte mit einem relativ hohen Tempo Gas geben. Nur zurück war leider ein „bisschen“ Gegenwind. Viermal musste ich die Strecke über mich ergehen lassen bis ich endlich wieder in die Wechselzone durfte.
Das LAUFEN war direkt neben dem See und ging 2,5km hin und dann dieselbe Strecke wieder zurück. Leider brannte zu diesem Zeitpunkt die Sonne schon sehr stark und es gab kein Schatten auf der Strecke. Hier ein kurzes Lob an den Veranstalter, bei der Wendemarke auf km 2,5 wurde eine „Gardena“-Dusche aufgebaut, die von allen häufig genutzt wurde. Da ich aufgrund einer Verletzung im Winter wenig das Laufen trainieren konnte, war auch meine Leistung dementsprechend. Ich musste sehr häufig gehen, da ich ab km 8-10 mit Krämpfen und Erschöpfung zu kämpfen hatte.

Nach 05:26:12 bin ich dann auch erschöpft aber relativ glücklich durchs Ziel gelaufen. Ich hatte eigentlich eine Stunde mehr eingeplant.
Das war meine erste MD und ich bin tatsächlich zufrieden. Ja, es hätte besser laufen können und ich wäre auch gerne schneller gewesen, aber an dem Tag ging einfach nicht mehr und ich wollte nur finishen. 

Platz 14 - 5:26:12 (S 0:37:10, R 2:35:09, L 2:05:45)
Vierlanden Mitteldistanz 2019 Patrick 2

 

 

 

 


Ironman Lanzarote am 25.05.2019 - Markus

Ein Lebenstraum geht in Erfüllung!!! Letzte Woche Samstag konnte ich mich beim Ironman Lanzarote für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifizieren.

Beim angeblich schwersten Ironman Rennen der Welt konnte ich mir mit einem vierten Platz in der Altersklasse den Kona Slot holen.

Das Schwimmen verlief für mich überraschend gut und ich konnte recht entspannt im hinteren Feld der Profis mitschwimmen. Auf der anspruchsvollen Radstrecke mit zum Teil heftigen Windbedingungen ließ ich es sehr ruhig angehen. Es machte sich bezahlt, dass ich mich noch am Tag vor dem Rennen zum Wechsel auf ein Vorderrad ohne Hochprofilfelge entschied und so den starken Windböen nicht zum Opfer fiel. Abgesehen von einem kleinen Durchhänger bei Kilometer 150-160, konnte ich die Radstrecke sehr entspannt absolvieren und hatte bis zum Schluss ein breites Grinsen im Gesicht, da ich richtig Spaß an der Strecke hatte. Wahrscheinlich wäre auf dem Rad noch einiges mehr drin gewesen, aber ich wollte bei diesem Rennen bewusst möglichst frisch in den abschließenden Marathon gehen.
Der Lauf lief dann leider trotzdem nicht ganz so wie geplant, da sich nach ca. 10km mal wieder mein linker Oberschenkel meldete und verkrampfte. Trotz der muskulären Probleme konnte ich auf dem Marathon - nicht zuletzt Dank der Unterstützung meiner tollen Support Crew - noch den  vierten Platz verteidigen.

Als sich bei der Slot Vergabe dann herausstellte, dass diese Zeit für Hawaii reichen würde, ging natürlich ein Traum in Erfüllung.

Aber auch ohne den Hawaii Slot wäre es ein tolles Erlebnis gewesen den Ironman Lanzarote zu finishen.
Für mich am beeindruckensten war jedoch nicht der Wettkampf an sich, sondern die Unterstützung und Anteilnahme, die ich auf dem Weg dahin von allen Seiten erfahren habe. Das Wissen, wie viele Leute für mich bei diesem Rennen mitgefiebert haben und mich auf dem Weg vor dem Rennen unterstützt haben, war das, was mich bis zum Ende motiviert hat. Allen voran  natürlich die weltbeste Support Crew, die vor, während und nach dem Rennen unglaubliches geleistet hat, um mich zu unterstützen. Ein ganz herzliches Dankeschön euch allen!!!

Und jetzt genug getextet. Schließlich hab ich dieses Jahr noch einen Ironman vor mir und für den sollte ich mal besser ein bisschen trainieren. :-) Hawaii wir kommen!!!

Platz 4 - 10:16:17 (S 53:36, R 5:42:32, L 3:32:18)

 

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Wedeler Halbmarathon am 05.05.2019 - Markus und Alexa

Am 05.05.2019 fand der 3. Wedeler Halbmarathon statt. Bei kühlen aber meist trockenen Temperaturen startete der Wettbewerb mit leichter Verspätung.

Markus trat auf der Halbmarathonstrecke an, welche nach dem Start am Rathausplatz über Holm und Hetlingen an den Deich und zurück nach Wedel führte. Markus Konkurrenten starteten schnell in den Halbmarathon. Durch eine gute Renneinteilung gelang es ihm jedoch, die Kontrahenten auf den folgenden Kilometern einzuholen und lief als zweiter durch das Ziel auf dem Rathausmarkt.

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Ich nahm am 5km-Elbmarschen-Lauf teil. Diese Strecke führte vom Rathausplatz durch die Welau-Arkaden, vorbei an der Badebucht an den Deich und über die Bekstraße zurück in die Bahnhofstraße. Das Rennen ging ich gemütlich an, aber auch ich konnte auf der Strecke noch einige Mitläufer einholen, welche das Rennen schnell angegangen waren. Nach 38 Minuten lief ich auf den Rathausmarkt durch das Ziel.

21,2 km - Markus Platz 2 - 1:17:27
5 km - Alexa Platz 56 - 0:38:10

 

Haspa Marathon Hamburg am 29.04.2019 - Sönke und Alexa

Regnerisch und ungemütlich kalt startete der Haspa Marathon am Sonntag in Hamburg. Der Regen hielt den Vormittag an und der Himmel lichetet sich erst etwa 2,5 Stunden nach dem Start um 09:30 Uhr. Die Stimmung an der Strecke war trotzdem nicht getrübt. Viele Menschen waren zur Unterstützung an die Strecke gekommen, um die Läufer anzufeuern. Besonders gut war die Stimmung auf den letzten Kilometern, wo die Strecke durch Hamburg-Eppendorf und Hamburg-Rotherbaum führte.

Die Profis erreichten das Ziel bereits nach etwas mehr als zwei Stunden. Zu dieser Zeit waren Sönke und meine Mitläufer noch auf der Strecke.

Sönke lief den Marathon relativ konstant. Ich konnte ihn bei Kilometer 32 auf der Strecke sehen, wo er noch frisch und relativ entspannt aussah. Die letzten paar Kilometer fielen aber auch Sönke schwerer als die vorherigen. Nach 3:20:43 lief Sönke durch das Ziel an der Hamburger Messe und erreichte somit seine selbst gesteckte Zeit.

Ich startete mit meiner Familie als Staffel. Ich lief als letzter Läufer die 10 Kilometer-Strecke. Meine Staffelkollegen hatten gut vorgelegt und meine Schwester übergab nach 3:11:32 den "Staffelstab" an mich. Zunächst lief der Lauf reibungslos. Leider hatte mich drei Wochen vor dem Start eine Erkältung geschwächt, sodass mir auf den letzten Kilometern dann doch die Beine schwer wurden. 400m vor dem Ziel stieß meine Familie zu mir auf die Strecke und wir konnten gemeinsam nach 4:31:27 durch das Ziel laufen.

Sönke - Platz 234 - 3:20:43
Staffel Alexa - Platz 975 - 4:31:27
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Ironman New York am 11.08.2012 - Andreas

Ich sitze am Abend nach dem Rennen in meinem heißen Hotelzimmer und schaue gebannt auf die Ergebnisse des IM NYC 2012. Ich bin sechster in meiner Altersgruppe geworden und habe wahrscheinlich die Quali für den IM Hawaii geschafft – ich kann es selber kaum glauben. Aber der Reihe nach.
Das Rennen findet am Samstag, den 11.August statt. Ich komme am Mittwoch an, am Dienstag war noch die Einschulung unseres vierten Kindes Nathan – früher losfliegen und akklimatisieren ging also nicht. Jens Kulenkamp hatte gesehen, dass ich auch dabei bin, wir hatten uns per Email ausgetauscht und kurz getroffen und jetzt sammelt er mich freundlicherweise am Flughafen auf. Es ist für Hamburger Verhältnisse heiß – so 34° C, und schwül. Kurz zum Hotel, dann noch Registration. Alles ein wenig aufwändiger als sonst – der Hudson River stellt eine Barriere zwischen uns mit unseren Hotels auf der New Jersey Seite - auf der auch der überwiegende Teil des Rennens stattfindet – und dem Athleten Camp in New York City dar.
NYC: große Halle, viel los, perfekt organisiert. Erst wollen Jens und ich geradeaus in die Registration Area gehen. Wir werden aber sanft aufgehalten. Wir sollen rechts rum gehen „unless you are a pro?“ – okay, wir gehen rechts herum.
Unglaublich viele Freiwillige und Mitarbeiter. Registration geht ganz leicht, bekomme mein Bändchen um das Handgelenk, Startnummer 2525 – Alter 50 – wenn das kein gutes Omen ist.
Donnerstag beim Frühstück ein paar Kanadier kennen gelernt. John macht hier seinen 138sten (!!!) Ironman. Dürfte Weltrekord sein. Mein Rad zusammengebaut – alles ganz geblieben auf dem Transport – kurzer Radtrip auf der Laufstrecke zum tapern und Strecke checken. Ganz schön hügelig! Und heiß. Nachmittags noch ein kurzer Lauf. Abends zum Event und mandatory race briefing. Und wieder Fähren fahren. Jens gibt mir noch ein paar wertvolle Tipps für das Rennen. Freitag dann noch ein ganz kurzer Lauf, Bags in der Wechselzone abgeben, ein paar Fotos machen. Die Anspannung steigt.
Samstag, Renntag. Aufstehen 2:30 – kein Problem, dem Jetlag sei Dank.
3:15 mit den Kanadiern zur Fähre, dort kurzes Frühstück. Um 4:00 Uhr fährt die Fähre zur Wechselzone. Rad-Check, dann Warten auf die Fähre zum Start. Rappelvolle Fähren, die Anspannung ist spürbar, die Stimmung unglaublich positiv, immense Gemeinsamkeit – jeder für sich und doch alle zusammen.
Um 7:00 Uhr donnert die Kanone für den Pro-Start. Wir schauen von den Fähren (gibt es eigentlich noch andere Transportmittel?) aus zu.
Dann legen wir mit unsere Fähre an. Gedränge, aber kein Schubsen. Es war angesagt, dass die Strömung nach 7:45 mehr anschiebt, einige scheinen warten zu wollen. Der Start ist individuell, sehr angenehm. Wir gehen über die Zeitmessmatten, dann springen wir einzeln ins Wasser und schwimmen los. Jens ist längst unterwegs, ich als Schwimmniete springe so gegen 7:21 ins Wasser.
Mit der Alster ist der Hudson wohl nur vom Reinheitsgrad zu vergleichen, ansonsten schön (fast zu) warm. Und ordentlich Schub von hinten gibt. Nach 50 Minuten steige ich aus dem Wasser (1:05 ist eigentlich meine Bestzeit über die 3,8 K – das zeigt die Strömung). Also alles gut. Der schwierigste Teil liegt hinter mir.
Die Radstrecke hat es für den Deichflachländer in sich. Es geht sofort 150 Höhenmeter recht steil nach oben, die Strecke hat insgesamt knapp 1200 Höhenmeter. Dabei ist sie angenehm zu fahren wenn auch etwas eintönig bis auf die teilweise riesigen Schlaglöcher. Aufpassen! Es gibt viele Defekte und mindestens einen üblen Sturz einer Dreiergruppe.
Eine richtig geile Abfahrt ist auch dabei – Problem ist natürlich, dass man da wieder hoch muss. So kommt mal die gesamte Bandbreite meiner Gangschaltung zum Einsatz. Ich überhole langsam aber stetig eine Menge Leute. Nerven tut nur eine Dreiergruppe, die um die Wette Windschatten fahren. Eigentlich sind sie langsamer als ich, aber durch die drafterei kommen sie immer wieder vorbei. Bis zu einem langen Anstieg, dann ist Schluss mit lustig und sie sind endgültig hinter mir. Der Rest ist vor allem Hitze (wie Jens so schön sagte: „Es fühlt sich an, als wenn man gegen einen Föhn fährt.“) und Gegenwind (hurra!) auf dem Rückweg – da ist der Mann vom Deich dann wieder in seinem Element. Am Ende die 150 Meter vorsichtig wieder runter in die Wechselzone. Nach 5:39 ist der Teil vorbei.
Rein in die Saucony A5 und los geht’s. Wieder der steile Anstieg, die Strecke ist SEHR hügelig (insgesamt 843 Meter rauf, 829 Meter wieder runter). Und es ist heiß und schwül. Schon am ersten Anstieg gehen die ersten Leute. Das setzt sich fort. Ich denke an einen Freud, der gesagt hat, dass ich die Leute beim Laufen reihenweise einsammeln werde. Wie recht der Mensch hatte.
Es geht 2 Runden durch den Park, kein flaches Stück. Zum Glück aber viel Schatten und die aid stations sind überwiegend exzellent. Voll motiviert, anfeuernd. Ich nehme alles mit, Wasser, Eiswasser, Cola, Perfom, Schwämme und vor allem EIS!. Am Ende der Runde 2 geht es nochmals ordentlich hoch zur Hudson Terrace. Von dort dann mehr oder weniger flach auf die Washington Bridge. Das Teil ist über 100 m hoch und man hat einen unglaublichen Blick auf NYC. Trotzdem ist das ziemlich anstrengend, und einsam – über 2000 sind noch auf Runde 2 im Park– oder noch beim Radfahren. Autos rechts, ich bin doch ziemlich k.o. Während Runde 2 hatte ich gedacht, das ich auf dem dann folgenden flachen Stück 4:45 / km laufen kann. Pustekuchen – kraftmäßig geht da nichts mehr. Meinetwegen könnte es auf der Brücke auch zu Ende sein. Es sind aber noch 16-17 km....
Von der Brücke geht es ein paar Stufen runter. Der Empfang in NYC ist dann sehr herzlich und geradezu enthusiastisch. Ein Rollstuhlfahrer reicht mir Perform. Dann wird es kurvig zum Hudson runter. Jede Menge Helfer und Polizei. Immer wieder Autos links, unter langen Brücken / Hochstraßen her. Dann wird es nochmals unangenehm. Es geht in einen Park und nochmals ordentlich bergauf! Die letzten Anstiege um ca. 40 m sind 1.5 km vor dem Ziel – dagegen ist der Anstieg am Ende beim Hamburg Marathon ein Witz – und dann nochmals so 15 Steigungsmeter 400 m vor dem Ziel. Besonders nett ist ein Polizeiauto kurz vor dem Ziel, das via Lautsprecher am Auto anfeuert!
Der Zieleinlauf ist dann schnell vorbei (‚You are an Ironman, Andreas’). Sofort sind 2 Helfer bei mir und wollen wissen, ob es mir gut geht. Ich habe kein Problem. Würde nicht unbedingt weiter laufen wollen, aber ne Runde Rad würde schon gehen.
Ich suche mir ein Plätzchen zum Sitzen und da ist auch schon Jens. Er hat das ganze in 10:01 absolviert, hatte schon SMS von Triabolo Freunden, die gratulieren. Ich würde meine Zeiten auch gerne wissen, meine Uhr zeigt was von 10:34. Das ist für mich schon wirklich gut für den schweren Kurs. Hannover wäre in der Form von heute unter 10 Stunden gegangen, da bin ich sicher.
Also sitze ich am Abend nach dem Rennen in meinem Hotelzimmer und schaue gebannt auf die Ergebnisse. Nach dem Schwimmen war ich 51ster meiner Altersgruppe (von 160 gestarteten) nach dem Rad 14ter und dann nach dem Laufen 6ter mit der drittschnellsten Marathon Zeit (3:56), 155 insgesamt von knapp 2500.
Am Sonntag fliege ich zurück nach Hamburg. Jens geht zur Slot-Verteilung für Kona. In seiner Altersgruppe nehmen alle den Platz, es klappt für ihn diesmal (leider?) nicht. Ich hätte einen Platz, habe aber Familienurlaub in Südafrika geplant. Das hat Vorrang nach all den familienunfreundlichen Wochenenden der letzten Monate. Ein andermal vielleicht. Wie Jens so schön sagte: „Eigentlich wollen wir ja gar nicht nach Kona.“

Platz 6 - 10:34:04 (S 50:11; R 5:39:20; L 3:56:54)
 
Ironman NYC 2012 AndreasIronman NYC 2012 Andreas 2Ironman NYC 2012 Andreas 3Ironman NYC 2012 Andreas 4
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