Mein erster Marathon…
Ein Bericht von Ken:
Am 26.04. war es endlich soweit. Der Tag der Tage war für mich gekommen!
Ich hatte mir immer gesagt: Das mache ich nie. Aber im letzten Jahr habe ich mich dann doch angemeldet, zur Jubiläumsausgabe des 40. Haspa Marathon in Hamburg.
Bis zum Halbmarathon (21 km) kannte ich das Laufen. Aber dann nochmal das Ganze obendrauf und dann 42 km? Unvorstellbar für mich! Davor hatte ich zu viel Respekt.
Im November 2025, habe ich dann langsam mit dem Training begonnen, um genug Zeit zu haben, selbst wenn da noch eine Erkältung dazwischenkommt. Mein Ziel: Durchkommen!
Zeit egal! Nur möglichst unter den geforderten maximal 6 Stunden und das möglichst noch stehend über die Ziellinie.
Um dieses zu erreichen, wurde mir in der Zeit von November bis zum Wettkampftag ein Trainingsplan erstellt, der persönlich auf meine Bedürfnisse zugeschnitten war. Somit hatte ich die Möglichkeit, dass immer nochmal geschaut werden konnte, wie weit mein Trainingsfortschritt war oder was ggf. noch verändert werden kann. Ein großer Dank hierfür geht an Matthias Dugaro, der mich auf diesem Weg die ganze Zeit als Trainer bis zum Wettkampf begleitet hat!
Los ging es für mich in der „letzten Welle“ im Startblock Q um ca. 9:15 Uhr.
Das Wetter war sonnig und nicht zu warm, also perfekt für einen guten Lauf!
Über die Reeperbahn, ging es dann in Richtung Westen bis Othmarschen über die Elbchaussee zurück in Richtung Landungsbrücken. Dann durch den Wallringtunnel über Jungfernstieg und in Richtung Uhlenhorst.
Dort empfing mich dann eine „Techno-Crew“ am Straßenrand mit fetten Beats und Shouts per Megaphon in reinster Scooter-Manier à la H.P. Baxxter! Genau nach meinem Geschmack.
Kurz vor Erreichen des Stadtparks, war dann die Hälfte der Strecke, die 21 km, geschafft.
Jetzt wurde es interessant, denn ich war vorher noch nie mehr als einen Halbmarathon gelaufen.
Gut versorgt mit Kohlenhydraten in Gelform, nahm ich jede Getränkestelle mit, um aufzutanken.
Nur keinen Stress aufkommen lassen und im Rhythmus bleiben, war meine Devise.
In Ohlsdorf angekommen, waren dann nun auch 30 km geschafft. Doch ich merkte irgendwie, dass ich ab diesem Punkt langsamer wurde. Aufgeben war natürlich keine Option und zum Glück, hatte ich keine Schmerzen oder andere körperliche Probleme und konnte so durchgehend weiterlaufen. Ich befand mich jetzt in Richtung Ziel über Winterhude und Eppendorf.
Die Menschen an der Strecke waren überall der Wahnsinn!
Was für eine tolle Stimmung! Die ganze Stadt war auf den Beinen und feierte die Läufer:innen.
Jetzt war es bald geschafft und am Gorch-Fock-Wall erreichte ich dann den 41. km in Richtung Zielgerade.
Als ich dann an den Messehallen angekommen war und den roten Teppich sah, wusste ich:
Ich habe es geschafft !!!!!
Mit einer Zielzeit von 05:44:16 lag ich sogar unter den 6 Stunden. Ich hatte mein Ziel voll und ganz erreicht und das Gefühl war unbeschreiblich. MEGA!
Vielen Dank an alle die mich Unterstützt und angefeuert haben auf der Strecke. Insbesondere vom TriTeam Elbe: Ihr wart KLASSE!!!
Und Glückwunsch auch an alle anderen Läufer:innen vom TriTeam Elbe, die es ins Ziel geschafft haben. Denn wir waren eine große Gruppe auf der Strecke beim Marathon und Halbmarathon dieses Jahr in Hamburg!
Fazit: Ich muss sagen, ich würde es sogar wieder machen. Nicht gleich nächstes Jahr, aber irgendwann bestimmt. Jetzt ist erstmal Erholung angesagt …
Bericht: Ken
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Sportograf.com



