„Ich liebe dieses magische Flirren in der Luft“…

Ein Bericht  vom 11./12.07. sowie 01./02.08.2026 von Nadja:

Was ich an unserem Sport einfach liebe? Dieses ganz besondere Kribbeln in der Luft kurz vor dem Startschuss! Wenn fröhliche Gesichter auf vollste Konzentration treffen – egal ob am See beim Triathlon oder im Startblock beim Lauf. In den letzten Wochen hatte ich davon reichlich, auf und neben der Strecke.

Vom Wasserausstieg in Hamburg direkt an die Startlinie

Mein Wochenende in Hamburg ging erst mal auf der anderen Seite los:
Als Volunteer stand ich samstags am Wasserausstieg und habe die Athleten mit aus der Alster gezogen. Es macht riesig Spaß, diesen Moment hautnah mitzubekommen und zu unterstützen!

Am nächsten Morgen habe ich dann die Seite gewechselt und bin selbst für die Olympische Distanz an den Start gegangen. Das hat nochmal extra Motivation gegeben. Und ein riesiges Dankeschön an alle Volunteers! Ohne euch geht bei solchen Events einfach gar nichts!

Hella Marathonnacht Rostock: Laufen, bis es dunkel wird

Kurz darauf ging es dann nach Rostock zu einem Halbmarathon abends, ab in die Dämmerung.

Schon der Weg dorthin war genial. Mit der Fähre wurden wir vom Stadthafen rüber zum Startpunkt gebracht. Zusammen mit den „Marathonis“ ging es dann los, inklusive Überholspur und gleich zweimal durch den Warnowtunnel. In den Wohnsiedlungen, saßen die Anwohner in ihren Vorgärten und machten richtig Kirmesstimmung!

Mir persönlich, lagen die ruhigeren Abschnitte durch den Wald und an der Promenade fast noch mehr.
Es ging rauf und runter, mal ins Licht und mal ins Dunkle. Wenn die Müdigkeit hochkroch, habe ich sie einfach weggelächelt. Dank der super Helfer an den Verpflegungsstellen, war der Weg ins Ziel bestens gesichert.

Nach 2:37 Stunden, bin ich mit richtig lockeren Beinen und einem dicken Grinsen eingelaufen. Ein paar Körner musste ich mir allerdings aufsparen, denn schließlich ging es am nächsten Morgen, weiter nach Glücksburg zum „Ostseeman“! Dort habe ich Marie und Kevin bei ihrer allerersten Mitteldistanz angefeuert und mit jeder Faser mitgefiebert. Hut ab vor den beiden! Und genau wegen solcher Momente, liebe ich unser TriTeam Elbe!

Am Ende hatte ich fantastische Wochenenden. Kaum Muskelkater und richtig viel Freude im Gepäck.
Schneller geht immer, muss aber gar nicht. Solange die Beine locker bleiben, die Stimmung stimmt und wir im Ziel gemeinsam feiern können, ist es immer ein rundum perfektes Rennen!
Ein riesiges Dankeschön geht dabei auch an Carmen und Mario für den unerwarteten Telefonsupport im richtigen Moment.

Bericht / Fotos Nadja